40.000+ Server in aktiver cPanel-Kampagne kompromittiert
In einer großflächigen Exploitations-Kampagne sind über 40.000 Server durch eine Sicherheitslücke in cPanel angegriffen worden. Die Angreifer nutzen gezielt die Schwachstelle CVE-2026-41940 aus, eine Zero-Day-Lücke, die kurz zuvor gepacht wurde.
Die Schwachstelle im Detail
CVE-2026-41940 ermöglicht Angreifern die Erlangung von administrativen Rechten auf betroffenen Systemen. Die hohe Kritikalität und Leichtigkeit der Ausnutzung machen diese Lücke besonders attraktiv für großangelegte Kampagnen. Trotz des schnellen Patches durch cPanel scheint eine beträchtliche Anzahl von Servern noch nicht aktualisiert worden zu sein.
Umfang und Status der Angriffe
Die Attacken werden als laufend beschrieben – es handelt sich also nicht um ein isoliertes Incident, sondern um kontinuierliche Exploitations-Versuche. Die Zahlen zeigen ein klassisches Szenario: Sicherheitslücken werden oft schneller in Angriffskampagnen genutzt, als Administratoren Zeit haben, ihre Systeme zu patchen.
Kritikalität für Hosting-Anbieter
cPanel ist eine der weltweit am häufigsten genutzten Control-Panel-Lösungen für Webhosting und Dedicated-Server. Ein Kompromiss auf dieser Ebene bedeutet nicht nur Zugriff auf das Panel selbst, sondern potenziell auf alle gehosteten Websites und Daten, die auf dem betroffenen Server laufen.
Handlungsempfehlungen
Administratoren sollten sofort überprüfen, ob ihre cPanel-Instanzen auf die neueste Version aktualisiert wurden. Ein Patch für CVE-2026-41940 ist verfügbar und sollte priorisiert werden. Zusätzlich empfiehlt sich eine Überprüfung der Logs auf verdächtige Aktivitäten und administrative Zugriffe aus unbekannten Quellen.
Auch Kunden von Hosting-Providern sind betroffen: Wer seine Website bei einem Service mit cPanel hosten lässt, sollte seinen Provider kontaktieren und nachfragen, ob Systeme gepatcht wurden.

