flowki@club:~$ Gerade gestartet · sei von Anfang an dabei

// compliance-checkliste / EU-AI-Act & DSGVO

EU-AI-Act & DSGVO-Checkliste (KMU)

Seit dem 2. August 2026 gilt die KI-Kennzeichnungspflicht des EU-AI-Act. Zusammen mit der DSGVO entsteht daraus ein Pflichten-Bündel, bei dem viele Betriebe den Überblick verlieren. Diese abhakbare Checkliste ordnet, was jetzt zählt — verständlich, ohne Jura-Studium. Orientierung, keine Rechtsberatung.

Seit dem 2. August 2026 greifen die Transparenzpflichten des EU-AI-Act (Art. 50): Wer KI im Unternehmen einsetzt, muss KI-generierte Inhalte und Chatbots ab jetzt kennzeichnen. Zusammen mit der DSGVO entsteht daraus ein Pflichten-Bündel, bei dem viele kleine und mittlere Betriebe den Überblick verlieren. Diese abhakbare Checkliste ordnet, was jetzt zählt — verständlich, ohne Jura-Studium.

Erstellt von der FlowKI-Community. Wichtig: Das ist eine Orientierungshilfe, keine Rechtsberatung. Deine konkrete Pflichtenlage hängt vom Einzelfall ab — im Zweifel eine Fachanwältin oder einen Datenschutzbeauftragten hinzuziehen. Stand: August 2026.


Zuerst verstehen: die Risiko-Stufen des AI-Act

Der EU-AI-Act stuft KI-Systeme nach Risiko ein. Deine Pflichten hängen davon ab, in welche Stufe dein Einsatz fällt.

Stufe Bedeutung Beispiele
Verboten seit 02.02.2025 untersagt Social Scoring, manipulative Systeme, unzulässige biometrische Kategorisierung
Hochrisiko strenge Auflagen (voll ab 02.08.2027) KI in Bewerbung/Personal, Kreditvergabe, kritischer Infrastruktur
Begrenztes Risiko Transparenzpflicht (seit 02.08.2026) Chatbots, KI-generierte Texte/Bilder/Videos
Minimales Risiko keine besonderen Pflichten Spamfilter, KI in Spielen

Die meisten Standard-Einsätze im Mittelstand (Chatbot auf der Website, KI-generierte Texte, Bild-Generierung) fallen unter begrenztes Risiko — hier ist die Transparenzpflicht das zentrale neue Thema.

1. Transparenzpflichten (AI-Act Art. 50) — seit 02.08.2026 aktiv

2. KI-Kompetenz im Team (AI-Act Art. 4) — seit 02.02.2025 Pflicht

3. DSGVO-Grundlagen bei jedem KI-Einsatz mit Personendaten

4. Keine sensiblen Daten in fremde KI-Tools

5. Betroffenenrechte müssen auch bei KI funktionieren

6. Dokumentation & Verantwortlichkeit

Die drei häufigsten Fehler

  1. Kennzeichnung vergessen. Seit 02.08.2026 müssen Chatbot und KI-Content markiert sein — das wird oft übersehen, weil es neu ist.
  2. Kein AVV mit dem KI-Anbieter. Wer ein KI-Tool mit Kundendaten füttert, braucht in der Regel einen Auftragsverarbeitungsvertrag.
  3. Sensible Daten in Gratis-Tools. Der bequemste Weg ist oft der riskanteste — ein Team ohne klare Regel gibt schnell zu viel preis.

Offizielle Quellen (frei, verlässlich)

Fragen zur konkreten Umsetzung im eigenen Betrieb? In der FlowKI-Community tauschen sich andere KMU zu genau diesen Themen aus — Erfahrungen aus der Praxis, keine Kanzlei-Rechnung.

// weiter geht's in der community

Fragen, Feedback, eigene Ergänzungen?

Dieses Freebie ist ein Startpunkt, kein Endpunkt. Im deutschsprachigen FlowKI-Club-Discord besprichst du deine Fälle mit anderen KI-Praktikern, bekommst Updates zu den Sammlungen zuerst und kannst eigene Beiträge einbringen.

Zur FlowKI-Community →